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Datenqualitäts-Lösung

Funkablesung + Datenqualität: 99,7 % Auslesequote.

Funkablesung (auch Fernablesung genannt) ersetzt die manuelle Vor-Ort-Ablesung durch automatische Datenerfassung per Funk. Zähler senden ihre Messwerte an ein Gateway, das die Daten verschlüsselt an die r-eignis Plattform überträgt. Dort durchläuft jeder Wert eine mehrstufige Qualitätsprüfung: Plausibilitätsprüfung, Anomalie-Erkennung und automatische Nachlese bei fehlenden Daten. Das Ergebnis: 99,7 % Auslesequote, keine Schätzwerte und eine Datenbasis, die jeder Prüfung standhält.

Das Problem

Manuelle Ablesung erzeugt Datenlücken, Schätzwerte und Einsprüche.

Stellen Sie sich vor, Sie verwalten 50 Liegenschaften mit jeweils 30 Wohnungen. Das sind 1.500 Ablesetermine pro Jahr. Bei jedem Termin müssen Mieter anwesend sein, Zählerstände abgelesen, Werte notiert und anschließend in ein System übertragen werden. In der Praxis werden bei manueller Ablesung nur 85 bis 90 % aller Zähler erfolgreich abgelesen, weil Mieter nicht angetroffen werden, Geräte schwer zugänglich sind oder Termine verschoben werden. Für die restlichen 10 bis 15 % müssen Ersatzwerte gebildet werden, also rechnerisch ermittelte Verbrauchswerte. Jeder Ersatzwert ist ein potentieller Einspruchsgrund. Dazu kommt das Risiko von Ablesefehlern: Ein Zahlendreher, ein falsch abgelesener Zählerstand oder eine verwechselte Wohnung kann eine gesamte Abrechnung anfechtbar machen.

Unsere Lösung

Schluss mit Ableseterminen, Schätzwerten und Nacharbeit.

99,7 % Auslesequote bedeutet: Ihre Abrechnungen basieren auf echten Messwerten, nicht auf Annahmen. Jeder einzelne Datenpunkt ist automatisch auf Plausibilität geprüft. Fehler fallen auf, bevor sie Kosten verursachen. Ihre Verwaltung spart Zeit, Ihre Mieter erhalten transparente Daten, und Ihre Abrechnungen halten jeder Prüfung stand.

Die Funkablesung eliminiert sämtliche Ablesetermine. Kein Mieter muss zu Hause sein, kein Techniker muss anfahren, kein Termin muss koordiniert werden. Die Daten fließen täglich automatisch in die Plattform. Und die mehrstufige Qualitätssicherung stellt sicher, dass nur geprüfte, validierte Messwerte in Ihre Abrechnung einfließen.

Messbare Ergebnisse

Datenqualität, die sich in konkreten Zahlen ausdrückt. Diese Kennzahlen basieren auf realen Kundendaten und sind jederzeit nachprüfbar.

99,7 %

Auslesequote

Nahezu jeder Zähler liefert täglich geprüfte Messwerte. Die automatische Nachlese schließt die restlichen Lücken zuverlässig. Zum Vergleich: Bei manueller Ablesung liegen die Quoten oft bei 85 bis 90 %.

< 24 h

Ausfallserkennung

Kommunikationsprobleme und Geräteausfälle werden innerhalb eines Tages erkannt und eskaliert. Nicht erst Wochen später bei der Jahresabrechnung, sondern am nächsten Tag.

100 %

Echtzeit-Monitoring

Funkqualität, Auslesequoten und Anomalien werden kontinuierlich überwacht. Sie haben jederzeit den vollständigen Überblick über die Datenqualität aller Liegenschaften.

Was bedeutet das konkret?

Hinter den Kennzahlen stehen reale Verbesserungen im Arbeitsalltag. Drei Praxisbeispiele machen den Unterschied greifbar.

Ein Beispiel aus der Praxis: 99,7 % Auslesequote

Stellen Sie sich vor, Sie verwalten eine Liegenschaft mit 300 Zählern. Bei manueller Ablesung erreichen Sie eine Quote von 87 %. Das bedeutet: 39 Zähler werden nicht abgelesen. Für diese 39 Zähler müssen Ersatzwerte gebildet werden. Jeder Ersatzwert muss berechnet, begründet und in der Abrechnung transparent ausgewiesen werden. Mit r-eignis werden 299 von 300 Zählern automatisch abgelesen. Der eine fehlende Wert wird durch automatische Nachlese innerhalb von 24 Stunden nachgeholt. Die Anzahl der Ersatzwerte sinkt von 39 auf nahezu null. Weniger Ersatzwerte bedeuten weniger Einsprüche, weniger Nacharbeit und eine stabilere Abrechnung.

Ein Beispiel aus der Praxis: Ausfallserkennung in unter 24 Stunden

In einer Liegenschaft fällt ein Gateway aus, weil die Stromversorgung unterbrochen wurde. Bei manueller Ablesung würde dieser Ausfall erst bei der nächsten Ablesung bemerkt, also möglicherweise erst Monate später. In dieser Zeit entstehen Datenlücken, die nicht mehr geschlossen werden können. Mit r-eignis wird der Ausfall innerhalb von 24 Stunden erkannt: Das System stellt fest, dass keine Messwerte mehr eingehen, erzeugt automatisch ein Techniker-Ticket und benachrichtigt den zuständigen Servicetechniker. Die Stromversorgung wird wiederhergestellt, und die Datenerfassung läuft am nächsten Tag weiter. Keine Datenlücke, kein Schätzwert.

Ein Beispiel aus der Praxis: 100 % Echtzeit-Monitoring

Sie öffnen das Dashboard und sehen sofort: 48 von 50 Liegenschaften haben eine Auslesequote von über 99,5 %. Bei Liegenschaft 23 liegt die Quote bei 97,2 %, weil drei Zähler im Untergeschoss schwache Funksignale liefern. Bei Liegenschaft 41 ist die Quote auf 94,8 % gesunken, weil ein Gateway-Modul ausgetauscht werden muss. Beide Fälle sind bereits mit Tickets versehen und den zuständigen Technikern zugewiesen. Sie sehen das Problem, bevor es sich auf die Abrechnung auswirkt, und können gezielt reagieren.

Sechs Bausteine für fehlerfreie Daten

Von der Erfassung bis zur Qualitätssicherung ist jeder Schritt automatisiert, dokumentiert und überwacht. Sechs Bausteine sorgen dafür, dass nur geprüfte Messwerte in Ihre Abrechnung einfließen.

Multi-Protokoll-Gateways

LoRaWAN, wM-Bus, OMS und weitere Funkprotokolle werden von einem einzigen Gateway abgedeckt. Ein Gateway ist die zentrale Empfangsstation, die alle Zähler in einer Liegenschaft per Funk ausliest und die Daten an die Plattform weiterleitet. Herstellerunabhängig und zukunftssicher, sodass Sie bei der Wahl Ihrer Messtechnik flexibel bleiben.

Echtzeit-Monitoring

Messwerte werden täglich erfasst und überwacht. Ausfälle und Kommunikationsprobleme erkennt das System innerhalb von 24 Stunden, nicht erst Wochen später bei der Abrechnung. Das Dashboard zeigt die Funkqualität und Auslesequote pro Liegenschaft in Echtzeit an.

Plausibilitätsprüfung

Bei der Plausibilitätsprüfung durchläuft jeder Messwert eine automatische Validierung gegen historische Daten, physikalische Grenzen und statistische Erwartungswerte. Fehlerhafte oder unplausible Daten werden markiert und isoliert, bevor sie in die Abrechnung oder Monatsinfo einfließen. So werden fehlerhafte Abrechnungen verhindert, bevor sie entstehen.

Anomalie-Erkennung

Ausreißer, Stillstände, Rückläufer und ungewöhnliche Verbrauchsmuster werden algorithmisch erkannt und sofort gemeldet. Eine Anomalie ist ein Messwert, der signifikant vom erwarteten Muster abweicht. Das kann auf einen Gerätedefekt, eine Leckage oder einen Ablesefehler hindeuten. r-eignis erkennt solche Abweichungen automatisch.

Automatische Nachlese

Fehlende Messwerte lösen automatische Nachleseprozesse aus. Das Gateway kontaktiert den Zähler erneut, um den fehlenden Wert nachzuerfassen, ohne dass ein Techniker vor Ort sein muss. Erst wenn mehrere Nachleseversuche scheitern, wird ein Techniker-Ticket erzeugt.

Verschlüsselte Übertragung

Alle Messdaten werden verschlüsselt übertragen und gespeichert. AES-128-Verschlüsselung auf der Funkstrecke und TLS-Verschlüsselung bei der Weiterleitung an die Plattform gewährleisten Ende-zu-Ende-Sicherheit. Die Speicherung erfolgt in deutschen Rechenzentren mit ISO 27001-Zertifizierung. Vollständig DSGVO-konform und orientiert an den Empfehlungen des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik).

So sieht Datenqualität in der Praxis aus

Das r-eignis Dashboard zeigt Funkqualität, Auslesequoten und Handlungsbedarf pro Liegenschaft in Echtzeit. Keine verzögerten Berichte, keine manuellen Exporte: Sie sehen jederzeit den aktuellen Stand.

https://portal.klarmeter.de/dashboard
Dashboard
3
Wohneinheiten
2.847
Funkqualität
98,7%
Offene Tickets
12
Nächste Fristen
5
Verbrauch Heizung kWh
ObjektEinheitenStatusNächste Aktion
Musterstraße 1248OKAbrechnung Q1
Lindenweg 532OKKeine
Hauptstr. 8824WarnungGerätetausch
Parkring 396OKKeine
Am Markt 1718KritischEichfrist 02/26

Technische Grundlage: So funktioniert die Funkablesung

Die Funkablesung (Fernablesung) ersetzt die manuelle Ablesung vollständig. Hier erklären wir den technischen Ablauf verständlich und nachvollziehbar.

Funk-Gateways als zentrale Drehscheibe

In jeder Liegenschaft werden Funk-Gateways installiert, die als zentrale Empfangsstation für alle Zähler dienen. Ein Gateway ist ein kompaktes Gerät, das die Funksignale aller Zähler in der Liegenschaft empfängt und gebündelt an die Plattform weiterleitet. In der Regel deckt ein Gateway eine komplette Liegenschaft ab, abhängig von Gebäudestruktur und Zähleranzahl. Die Gateways unterstützen mehrere Funkprotokolle gleichzeitig: wM-Bus (wireless Meter-Bus) für Heizkostenverteiler und Wasserzähler, LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) für Zähler mit höherer Reichweite und OMS (Open Metering System) als herstellerübergreifender Standard.

Tägliche Erfassung ohne Wohnungszugang

Die Zähler senden ihre Messwerte in regelmäßigen Intervallen per Funk an das Gateway. Das Gateway leitet die Daten über eine verschlüsselte Mobilfunkverbindung an die r-eignis Plattform weiter. Der gesamte Prozess läuft autonom: ohne Wohnungszugang, ohne Terminvereinbarung, ohne manuellen Aufwand. Ihre Mieter bemerken von der Erfassung nichts, weil kein Techniker klingeln muss und kein Ableser die Wohnung betreten muss. Das spart nicht nur Kosten für Ablesetermine, sondern vermeidet auch die häufigsten Datenlücken, die durch nicht angetroffene Mieter entstehen.

Verschlüsselung und Datenschutz

Alle Messdaten werden bereits auf Zählerebene mit AES-128 verschlüsselt und über gesicherte TLS-Verbindungen übertragen. AES-128 ist ein international anerkannter Verschlüsselungsstandard, und TLS (Transport Layer Security) ist das gleiche Protokoll, das auch beim Online-Banking verwendet wird. Die r-eignis Plattform speichert die Daten in deutschen Rechenzentren mit ISO 27001-Zertifizierung. Der gesamte Prozess ist DSGVO-konform und orientiert sich an den Empfehlungen des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik). Ihre Verbrauchsdaten sind somit genauso sicher wie Ihre Bankdaten.

Anomalie-Erkennung: Fehler finden, bevor sie Kosten verursachen

Nicht jeder Messwert, der ankommt, ist korrekt. Eine Anomalie ist ein Messwert, der signifikant vom erwarteten Muster abweicht. Unsere Algorithmen erkennen solche Auffälligkeiten automatisch und melden sie, bevor sie in die Abrechnung einfließen.

Ausreißer-Erkennung

Verbrauchswerte, die signifikant vom historischen Muster abweichen, werden automatisch markiert. Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Warmwasserzähler zeigt plötzlich den dreifachen Tagesverbrauch. Das kann ein Gerätedefekt sein, eine Leckage in der Leitung oder ein Übertragungsfehler. r-eignis erkennt den Ausreißer, isoliert den Wert und erzeugt ein Prüf-Ticket für den zuständigen Sachbearbeiter.

Stillstands-Erkennung

Ein Zähler, der über mehrere Tage keinen Verbrauch meldet, wird als potentiell defekt markiert. Das ist besonders relevant bei Heizkostenverteilern während der Heizperiode: Wenn ein Heizkörper beheizt wird, aber der Heizkostenverteiler keinen Verbrauch registriert, deutet das auf einen Gerätedefekt, eine leere Batterie oder ein Kommunikationsproblem hin. r-eignis erkennt solche Stillstände automatisch.

Rückläufer-Erkennung

Zählerstände, die plötzlich sinken, obwohl sie nur steigen können, deuten auf einen Gerätedefekt oder einen nicht dokumentierten Zählertausch hin. r-eignis erkennt solche Rückläufer automatisch und markiert den Datenpunkt zur manuellen Prüfung. So vermeiden Sie fehlerhafte Berechnungen in der Abrechnung, die zu berechtigten Einsprüchen führen würden.

Muster-Analyse

Verbrauchsmuster werden über verschiedene Zeiträume verglichen: Tagesgang, Wochenrhythmus und saisonale Schwankungen. Abweichungen vom erwarteten Muster werden automatisch erkannt. Ein Beispiel: Ein konstant hoher Warmwasserverbrauch in einer Wohnung, die laut Meldedaten leerstehend ist, kann auf eine unbemerkte Leckage oder eine nicht gemeldete Nutzung hindeuten.

Datenqualitäts-Sicherung: Der vollständige Prozess

Von der Erfassung bis zur Freigabe durchläuft jeder Messwert einen mehrstufigen Qualitätsprozess. Erst wenn alle Prüfungen bestanden sind, wird der Wert für die Abrechnung freigegeben.

1

Erfassung

Der Zähler sendet seinen aktuellen Stand per Funk an das Gateway. Das Gateway leitet den Messwert verschlüsselt an die Plattform weiter. Zeitstempel und Geräte-ID werden automatisch zugeordnet, sodass jeder Messwert eindeutig einem bestimmten Zähler, einer bestimmten Wohnung und einem bestimmten Zeitpunkt zugeordnet werden kann.

2

Empfangsprüfung

Die Plattform prüft, ob der Messwert vollständig und formal korrekt empfangen wurde. Signalstärke, Übertragungsqualität und Datenintegrität werden validiert. Beschädigte oder unvollständige Datenpakete werden verworfen und eine automatische Nachlese gestartet.

3

Plausibilitätsprüfung

Bei der Plausibilitätsprüfung wird der Messwert gegen historische Daten, Erwartungswerte und physikalische Grenzen geprüft. Ein Wasserzähler, der innerhalb von 24 Stunden 50.000 Liter meldet, ist offensichtlich fehlerhaft. Aber auch subtilere Abweichungen werden erkannt: Ein Verbrauchsanstieg von 40 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum wird markiert und zur Prüfung vorgelegt.

4

Anomalie-Check

Algorithmische Prüfung auf Ausreißer, Stillstände, Rückläufer und Muster-Abweichungen. Auffällige Datenpunkte werden isoliert und ein Prüf-Ticket erzeugt. Der Anomalie-Check geht über die Plausibilitätsprüfung hinaus und erkennt auch Muster, die auf schleichende Probleme hindeuten, wie eine langsam nachlassende Zählergenauigkeit.

5

Freigabe

Validierte Messwerte werden für die Weiterverarbeitung freigegeben. Sie stehen für Abrechnung, monatliche Verbrauchsinformation und Reporting zur Verfügung, geprüft, dokumentiert und mit vollständigem Audit-Trail versehen. Der Audit-Trail dokumentiert jeden einzelnen Verarbeitungsschritt vom Zähler bis zur Freigabe.

So erreichen Sie 99,7 % Auslesequote

Von der Gateway-Installation bis zu validierten Daten in fünf Schritten. Der Prozess ist strukturiert, planbar und so aufgebaut, dass Ihre bestehende Erfassung während der Umstellung ohne Unterbrechung weiterläuft.

1

Gateway-Installation und Netzplanung

Funk-Gateways werden in Ihren Liegenschaften installiert und mit allen vorhandenen Zählern verbunden. Vorab erstellen wir eine Funkfeldanalyse, um optimale Gateway-Positionen zu bestimmen und Funklücken zu vermeiden. Die Funkfeldanalyse prüft, ob alle Zähler einer Liegenschaft zuverlässig erreichbar sind. Einmal montiert, läuft das System autonom, ohne Wartungsbedarf und ohne manuellen Eingriff.

2

Tägliche Datenerfassung

Alle Messwerte fließen automatisch über verschlüsselte Verbindungen in die r-eignis Plattform. Täglich, zuverlässig, ohne manuellen Eingriff und ohne Wohnungszugang. Das System erfasst Heizung, Wasser, Strom und weitere Medien in einem einheitlichen Datenformat. Ihre Mieter bemerken von der Erfassung nichts, es gibt keine Ablesetermine, keine Störungen, keine Terminvereinbarungen.

3

Automatische Validierung und Anomalie-Erkennung

Algorithmen prüfen jeden einzelnen Messwert auf Plausibilität. Die Plausibilitätsprüfung vergleicht den Wert mit historischen Daten, physikalischen Grenzen und statistischen Erwartungswerten. Ausreißer, Stillstände und sprunghafte Veränderungen werden in Echtzeit erkannt und markiert. Fehlende Werte lösen automatische Nachleseprozesse aus. Erst validierte Daten werden für die Weiterverarbeitung freigegeben.

4

Qualitätsreport und Monitoring

Das Dashboard zeigt die aktuelle Funkqualität, Auslesequoten und Auffälligkeiten pro Liegenschaft. Sie sehen auf einen Blick, wo die Datenqualität stimmt und wo Handlungsbedarf besteht. Automatische Benachrichtigungen informieren Sie bei kritischen Schwellenwerten, etwa wenn die Auslesequote einer Liegenschaft unter 98 % sinkt.

5

Saubere Daten für Abrechnung und Monatsinfo

Die validierten, lückenlosen Daten fließen direkt in die Abrechnung und die monatliche Verbrauchsinformation (UVI). Keine Nacharbeit, keine Schätzwerte, keine Diskussionen. Ihre Abrechnung basiert auf echten, geprüften Messwerten. Das ist die Grundlage für streitfeste Abrechnungen und die Voraussetzung für die Einhaltung der HKVO (Heizkostenverordnung).

Häufige Fragen zur Funkablesung

Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Funkablesung, Datenqualität und Umstellung.

Was passiert bei Funkstörungen oder Abschattung?

Die Funkfeldanalyse vor der Installation identifiziert potentielle Schwachstellen, etwa dicke Betonwände, Metallstrukturen oder Kellerräume mit schlechtem Empfang. Bei Bedarf werden zusätzliche Gateways oder Repeater (Signalverstärker) eingesetzt. Falls einzelne Messwerte dennoch fehlen, startet die automatische Nachlese: Das Gateway kontaktiert den Zähler erneut, ohne manuellen Eingriff. In der Praxis erreichen wir dadurch Auslesequoten von 99,7 % und höher.

Funktioniert die Ablesung auch bei älteren Zählermodellen?

Die meisten Zähler ab Baujahr 2015 unterstützen wM-Bus oder OMS und können direkt per Funk angebunden werden. Ältere Modelle werden über nachrüstbare Funkmodule integriert oder bei Bedarf im Rahmen einer geplanten Austauschkampagne ersetzt. Wir prüfen Ihren Bestand vorab und empfehlen die wirtschaftlichste Lösung. Dabei berücksichtigen wir die verbleibende Eichfrist jedes Geräts: Ein Zähler, der ohnehin in 6 Monaten abläuft, wird sinnvollerweise direkt gegen ein funkfähiges Modell getauscht, statt ein Funkmodul nachzurüsten.

Wie sicher ist die Funkübertragung?

Alle Daten werden verschlüsselt übertragen, sowohl auf der Funkstrecke (AES-128, ein international anerkannter Verschlüsselungsstandard) als auch bei der Weiterleitung an die Plattform (TLS, das gleiche Protokoll wie beim Online-Banking). Die Messdaten werden in deutschen Rechenzentren mit ISO 27001-Zertifizierung gespeichert. Der gesamte Prozess ist DSGVO-konform und orientiert sich an den Empfehlungen des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik).

Was kostet die Umstellung auf Funkablesung?

Die Kosten hängen von der Anzahl der Liegenschaften, der vorhandenen Messtechnik und dem Umfang des Gerätetauschs ab. Wir erstellen Ihnen eine transparente Kalkulation nach der kostenlosen Bestandsaufnahme. In der Regel amortisiert sich die Investition durch eingesparte Ablesetermine, reduzierte Nacharbeit und weniger Einspruchsbearbeitung innerhalb von 18 bis 24 Monaten. Bei einer Verwaltung mit 50 Liegenschaften bedeutet das: Ab dem zweiten Jahr sinken Ihre laufenden Kosten für die Verbrauchserfassung, während die Datenqualität deutlich steigt.

Was ist eine Plausibilitätsprüfung?

Eine Plausibilitätsprüfung ist ein automatischer Validierungsschritt, bei dem ein Messwert gegen verschiedene Referenzwerte geprüft wird. Dazu gehören historische Verbrauchsdaten desselben Zählers, physikalische Grenzen (ein Wasserzähler kann nicht mehr Wasser messen, als durch die Leitung fließen kann), statistische Erwartungswerte auf Basis vergleichbarer Wohnungen und saisonale Muster (Heizungsverbrauch im Winter ist naturgemäß höher als im Sommer). Wenn ein Messwert außerhalb dieser Parameter liegt, wird er als unplausibel markiert und zur Prüfung vorgelegt. So wird verhindert, dass fehlerhafte Werte in die Abrechnung einfließen.

Ihre Datenqualität entscheidet über Ihre Abrechnung.

Wir prüfen Ihren Bestand und zeigen, wie r-eignis Ihre Auslesequote auf 99,7 % hebt, Nacharbeit eliminiert und Ihre Abrechnungsdaten auf ein neues Qualitätsniveau bringt. Die Bestandsaufnahme ist kostenlos und unverbindlich. Sie erhalten einen konkreten Plan mit Zeitrahmen und Kosten.